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Heimatverein Uelsen und Umgebung e.V.
1131 Ulsem, 1177 Uelseten von ul - modriger, feuchter
Distrikt und set - Sitz; uralter Ort; hier predigte Willibrord; Uelsen
war Sitz des Hauptfreistuhls, Besitzer war die Familie van Toren, seit 1312
der Graf von Bentheim; 1651 kaufte Graf Ernst Wilhelm die Torenschen Güter;
Uelsen altes Handwerksdorf, viele kleine Webereien, großer Wollhandel.
Einwohner:1821 : 853; 1933 : 1167; 1997 : 4573.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
1259 Itterbecke, der Name enthält ein Grundwort, das die
schnelle Bewegung des Wassers ausdrückt, große Markgemeinde, Absplisse:
Egge, Striepe, Balderhaar, Wielen und Ratzel. Striepe und Balderhaar sind
Außenhöfe des holländischen Klosters Sibculo gewesen, ebenso
Iemhoff Wielen; Markenteilung: 1863-1870.
Einwohner: 1821 : 342; 1933 : 1034; 1997 : 1682.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
13. Jahrhundert Hallelo, von hall - spitz zulaufender
Landstrich und lo - der heilige Hain oder von hal, hol
- Abhang; Markengemeinde mit Hesingen gemeinsam, Teilung 1864 - 1866.
Einwohner: 1821 : 256; 1933 : 410; 1997 : 733.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
1050 Guthelichem, 1250 Godelichem - Heim des Godelinc oder Gölenkamp
von Gole - feuchte Niederung abgeleitet; 1840 wurde hier der goldene
Becher gefunden. Markenteilung: 1908 - 1911.
Einwohner: 1821 : 191; 1933 : 363; 1997 : 677.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
851 "Wilhelm in Tuihenti", Heim des Willi; Markenteilung:
1876 - 1884, Geschlecht der Schonevelds hatte in Wilsum seinen Stammsitz;
kirchlich früher zu Uelsen, jetzige Kirche 1725 erbaut.
Einwohner: 1821 : 709; 1933 : 1206; 1997 : 1495.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Vielleicht von wielau - aufquellen, Wielen Quellgebiet,
Abspliß von Itterbeck; 1516 verkaufte Itterbeck einen Teil "geheeten
het Immenbrook" an das Kloster Sibculo. Das Kloster legt dort den Iemhof
an, dann Besitzer Overijssel, seit 1813 Hannover und Klosterkammer, letztere
bekamen den halben Markenanteil ihrer Höfe, verkauften diese 1869 an
den Fürsten von Bentheim; dieser erhielt von Iemhof Gr. Balderhaar und
von Striepe eine markenrichterliche Abfindung.
Einwohner: 1821 : 71; 1933 : 469; 1997 : 635.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
1188 Ghetlo, von get = Geiß und lo - Wald,
Getelo - Ziegenhain, viele Hügelgräber aus der Bronzezeit, Söben
Pölle, Gold Pölle. Markenteilung: 1867 - 1879. Getelomoor
Abspliß von Getelo, seit 1888 haben dort nachgeborene Bauernsöhne
angesiedelt.
Einwohner: 1921 : 236; 1933 : 530; 1997 : 667.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Lehmbecke, Lehmbach; Markenteilung: 1868 - 1875; Größe
der Gemeinde: 225,6 ha.
Einwohner: 1821 : 97; 1933 : 122; 1997: siehe Uelsen.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
890 Herthingi, 1220 Hardenchem, 1392 Herdine, Familie der Hardinge;
Markenteilung 1877 - 1882; Größe der Gemeinde 750,7 ha.
Einwohner: 1821 : 223; 1933 : 283; 1997 : siehe Halle.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Abspliß von Haftenkamp, Häuser der Nachkommen des
Hardi, Größe der Gemeinde: 328 ha.
Einwohner: 1821 : 74; 1927 : 75; Hardinghausen ist am
1.04.1929 nach Gölenkamp eingemeindet worden.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Wohl erklärt mit Habichtskamp (?), Markenteilung: 1856
- 1867, Größe der Gemeinde: 820,7 ha.
Einwohner: 1821 : 141; 1933 : 321; 1997 : siehe Gölenkamp.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Rat-Sumpf und sal oder sel - stehendes oder fließendes Wasser, van nachgeborenen Itterbecker Bauernsöhnen seit 1850 besiedelt.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Lange, schmale Erhöhung.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Streifen zwischen Balderhaarer und Geteloer Moor; 1441 tritt Itterbeck dem Kloster Sibculo "het westernd van de Bruner striepe" ab. Das Kloster erbaute dort erst Schafställe, löste 1492 die Last ab.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Barlehaa - Wald mit schwachem Holzbestand; 1253 zogen die Nonnen von Mariaskamp bei Coevorden nach Balderhaar; 1254 erhalten sie vom Grafen Otto die Erlaubnis, auf Balderhaar ein Haus zu bauen, 1416 verkauft Äbtissin L. Polmanes den Nonnenhof Balderhaar an den Prior von Sibculo, Laienbrüder von Sibculo verwalten ihn. Eine Ziegelei wurde gebaut. 1533 verpachtet das Kloster den Hof. 1604 setzt nach dem Schrecken des spanischen Krieges der Zimmermann Willms das Brauhaus des Klosters Albergen nach Balderhaar. Siedler siedeln in Balderhaar an (G. Janssen), (G. Lambers 1611). Nach der Reformation besaß Overijssel die Höfe, nach 1813 die Klosterkammer, 1864 abgelöst.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Bauerschaft, aus der sich Uelsen entwickelt hat; Markenteilung:
1868 - 1875. Größe der Gemeinde: 413,4 ha.
Einwohner: 1821 : 120; 1933 : 362; 1997 : siehe Uelsen.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Von hulki - Hügel und kamp - umwalltes Feld, prächtige Heidhügel und Täler, Hünenbecke, Linnenbecke, viele Quellen; Markenteilung: 1866 - 1868. Größe der Gemeinde: 668 ha. Einwohner: 1821 : 93; 1933 : 201; 1997 : siehe Uelsen.
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Aus dem Jahrbuch des Heimatvereins Grafschaft Bentheim von 1926. Eingesandt von Dirk Sichler. |
Seit 1. März 1974 aus den Mitgliedsgemeinden Getelo, Gölenkamp, Halle, Itterbeck, Uelsen und Wilsum entstanden.
Heimatverein Uelsen u. Umgebung e.V., 29.04.2001
Anmerkung: Die Bilder (Kopien aus dem Jahrbuch 1926) wurden uns im April 2007 von Dirk Sichler geschickt.
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Erstellt: 15.05.2001, letzte Änderung: 20.04.2007
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